Aktionen

…hier findest du Aktionen, die anregen sollen, selbst aktiv zu werden. Hast du eine Idee für deinen Garten, deine Nachbarschaft oder unsere Gemeinde, dann melde dich!

© Fotos: Marie Jo und Ute

6. Hessischer Tag der Nachhaltigkeit am 12.09.2020 in Roßdorf

Bunte, vielfältige Nachhaltigkeit

Um Sonnen-Energie und Mobilität, Plastikalternativen und faire Mode drehten sich die Präsentationen und Gespräche an einigen der vielfältigen Stände zum 6. Hessischen Tag der Nachhaltigkeit am Sa., 12.09.2020 in Roßdorf.

Außerdem informierten die elf Aussteller über faire Lieferketten, Kompostierung mit Würmern, Ressourcenschonung und Do-it-Yourself Reinigungsmittel. Themen wie Wald, Klima und Blühvielfalt und die Solidarische Landwirtschaft in unserer Nähe wurden vorgestellt. Auch für die „Karte von Morgen“, in die nachhaltige Initiativen, Vereine und Unternehmen in unserer Umgebung eingetragen werden können, wurden Tipps erfragt. Das Repaircafé reparierte vor Ort, es wurde informiert und diskutiert.

Schönes Wetter und dieses breite Spektrum nachhaltiger Themen zogen zahlreiche Menschen am Samstag zum Bürgerzentrum / Neue Schule, selbst aus der Umgebung.

Thema war auch die Frage:

Was wünschen sich Menschen aus Roßdorf und Gundernhausen an nachhaltigen Dingen am Ort?

Als Anregungen kamen:

  • Unverpackt-Laden – fair, bio und regional
  • Feierabendmarkt freitags: kommunikativ, regional, fair, bio
  • Wochenmarkt
  • Markierte Obstbäume (z.B. durch eine Schleife), die zum Pflücken freigegeben sind.
  • Obst-Retter Gruppe / Gemüse Anbau Konservierung
  • Netzwerk zum Verschenken und Tauschen von Samen und Setzlingen
  • Café als Treffpunkt und mit nachhaltigem Angebot
  • Kochgruppe, die zusammen lernt vegetarisch und vegan zu kochen und Lebensmittel dadurch rettet
  • Photovoltaik auf allen öffentlichen Gebäuden.
  • Kinder und Jugendliche im Klimaschutz unterstützen und fördern
  • Pflanzenbörse und Wildblumensaatgut

Danke für diese Ideen.

Wir sind froh über das erste so positive Zusammenkommen nach einer langen Coronapause.

Beim nächsten Mal können wir dann hoffentlich auch wieder mehr Mitmach-Aktionen anbieten sowie Essen und Trinken.

Danke an alle, die mitgemacht haben.

Übrigens: für einige Ideen werden Räumlichkeiten in Roßdorf gesucht. So können diese Wünsche und Ideen Wirklichkeit werden.

Bitte melden Sie sich unter:

info@nachhaltig-zusammen-leben.de

Fotos: © Marie Jo + Ute

 

© Diashow: Dirk Markwardt

Kleine Wesen ganz groß – Leben rund um Roßdorf

In einer beeindruckenden Dia-Video-Show zeigt Dirk Markwardt (Roßdorf- NABU) die bunte und geheime Welt der Schmetterlinge, Insekten, Libellen u.a. auf dem Roß-und Rehberg. In wunderschönen Großaufnahmen werden uns diese kleinen Lebewesen in ihrer Schönheit und Vielfältigkeit nahegebracht. Viele Insekten hat man schon mal gesehen, weiß sie aber nicht zuzuordnen. Jetzt bekommen sie einen Namen. Diese Vielfalt heißt es zu erhalten, zu unterstützen und zu genießen.

© Video: Katrin Larivière

Juhu…Das Blühkisten-Aktions-Video 2020 in Roßdorf und Gundernhausen ist da!

Aber wo sind die 170 Blühkisten der Engagierten geblieben, in die im März 2020 mehrjährige, bienenfreundliche Blühpflanzen eingesät wurden? Am Sonn-Tag der Offenen Gärten im Juni war eine große Präsentation geplant. Corona hat uns leider ausgebremst und so mussten wir anders kreativ werden:

Im Ort verteilt kannst du im Juli auf Plakaten die blühenden Ergebnisse entdecken.

Noch anschaulicher ist dieser 2min-Film von Kathrin.
Hier ist das tolle Engagement vieler Familien sowie des Kindergartens am Zahlwald und von Klassen der Rehbergschule zu sehen.

Viel Spaß beim Anschauen und Staunen und 1000 Dank an alle Mit-MacherInnen: Roßdorf blüht auf!

© Fotos: Anouschka

Heckenpflanzung an der SoLaWi

Hecken gepflanzt – Spende für Artenvielfalt an die solidarische Landwirtschaft (SoLaWi)

Dank einer Spende von „stiftunglife.de“ konnten windschützende Hecken nahe Roßdorf gepflanzt werden. (siehe www.das-glaeserne-konto.de“ vom 11.3.2020) Dort im Dreieck zwischen Ober-Ramstadt, Zeilhard und Roßdorf baut die Solidarische Landwirtschaft , kurz SoLaWi, verschiedene Gemüsesorten in Bio-Qualität an. Durch diese nachhaltige Landwirtschaft wird Artenvielfalt gefördert und für 60 Abnehmer-Familien lokales Gemüse produziert. Die exponierte Lage der Felder und Wiesen des Lindenhofs wird dank der neu gepflanzten Hecken besser geschützt.
Hecken und Büsche sind die kleinen Schwestern des Baumes. Sie bieten Nahrung für Insekten und Vögel (Blüten und Früchte), Nistmöglichkeiten für Vögel und schaffen ein günstigeres Kleinklima. Die Initiative Nachhaltig-zusammen-leben.jetzt hat diesen Kontakt ermöglicht. Auch die Gemeinde Roßdorf ist wegen einer kleinen Baumpflanzaktion vor Ort mit stiftunglife.de im Gespräch.

Blühkistenaktion in Roßdorf/Gundernhausen

Kleine Obst- und Gemüse-Holzkisten aus dem Supermarkt, die fertig mit torffreier Erde aus der Region befüllt werden. Dazu gibt es eine Blumensaatmischung mit heimischen Blumen, die für Insekten ideal sind.

 

Bis Ende März haben Engagierte aus der Initiative „nachhaltig-zusammen-leben.jetzt“ die Verteilung von Blühkisten geplant. 

Diese sollen dann 9 Wochen gehegt und gepflegt werden und im Juni wollen wir uns zusammen an den Blüten freuen.

 

Auch wir haben uns Gedanken gemacht, wie wir die Aktion trotz des Corona-Virus risikolos umsetzen können.

Aus diesem Grund wird die Übergabe bzw. Abholung der Kiste/n an mehreren Orten im Freien stattfinden: Blühkiste/n und Saatgut kann man sich einfach abholen und das Geld kontaktlos in eine Kasse werfen.

 

Sollte sich die Bewegungsfreiheit von uns Bürgern weiter einschränken, werden wir auch darauf entsprechend reagieren und informieren. Jede(r) handelt eigenverantwortlich, das sei an dieser Stelle betont.

 

Wer eine oder mehrere Kisten möchte, soll sich bis Mittwoch, den 25. März 2020 an:

lariviere.kathrin@freenet.de wenden.

Auch die Infos zu Blühkisten und dem Verteilungsvorgang gibt es bei: lariviere.kathrin@freenet.de

 

Flyer und Näheres auch auf: https://www.nachhaltig-zusammen-leben.jetzt/rossdorf-blueht-auf-die-bluehkiste/

PLASTIK ADE Stand 2020 im EDEKA-Markt in Rossdorf – Starthilfe ins Plastikfasten

„Plastikfasten – versuch’s doch mal – oder wie kann ich Plastik im Alltag vermeiden?“ – zu diesem Thema informierte unsere Initiative die zahlreichen Edeka-Kunden am letzten Samstag im Februar.

Über 100 wiederverwendbare Obst- und Gemüsebeutel wurden gratis verteilt und so zum verpackungsarmen Einkaufen animiert. An einem Tisch mit Alternativen zu Plastik in Bad, Küche und für unterwegs konnten sich die Kunden tiefergehend informieren. Auch die Wichtigkeit des richtigen Mülltrennens für den gelben Sack wurde thematisiert, denn es müssen noch zu viele „Fehleinwürfe“, sprich Wertstoffe verbrannt statt recycelt werden.

Erfreulich war, dass viele Kunden schon mit eigenen Beuteln und Behältern zum Einkauf kamen und sich auch für weitere Möglichkeiten der Plastikvermeidung interessierten.

Danke an Herrn Erkan und Herrn Schütz für die Gelegenheit und Unterstützung und Danke alle interessierten Mitbürgern.

Danke an: Kathrin, Katrin, Ute, Thea, Bärbel, Ralf und alle Kinder.

Foto: Martina

© Bild Christel Ney – Main Echo

„Eine andere Welt ist möglich“

Das Aktionsbündnis Giftfrei im 3 Ländereck e.V. präsentierte am 19.01.2020 einen Vortrag mit Dr. Vandana Shiva „Eine andere Welt ist möglich“

Mit vollbesetztem Auto fuhren wir von Roßdorf nach Elsenfeld. Als wir am Ort der Veranstaltung ankamen waren wir positiv überrascht über den großen Andrang.

Mit viel Glück fanden wir Sitzplätze. Das Bürgerhaus war mit über 800 Stühlen mehr als vollbesetzt. Viele mussten sogar stehen oder auf der Treppe Platz nehmen.

Eine kleine engagierte Gruppe von 40 Mitgliedern hatte es geschafft Dr. Vandana Shiva zu sich in die Bürgerhalle nach Elsenfeld einzuladen.

Nach einstimmenden Worten vom Tour Manager und dem Verein Aktionsbündnis, startete als Erstes ein Kurzfilm, dieser Vandana Shiva in ihrem Land zeigte. Anschließend kam sie mit großem Applaus auf die Bühne.

Dr. Vandana Shiva ist Trägerin des alternativen Nobelpreises, ist eine weltweit anerkannte Autorität in den Bereichen Saatgut, Biologischer Landbau, Globalisierung, Agro–Gentechnik, Wasserrechte, Biodiversität und Klimawandel. Seit den 70er Jahren ist Vandana Shiva als Umweltaktivistin, Forscherin und Ökofeministin aktiv. Ihre Arbeit steht in Tradition von Mahatma Gandhi.

Sie erzählte von ihrem Projekt Navdanya (9 Saaten), das in Indien eine ansässige Nichtregierungsorganisation ist. Dort betreibt sie u.a. eine Forschungsinstitution mit Farm und College am Fuße des Himalajas. Die Bewegung unterstützt vor allem Bauern und Bäuerinnen und erreicht eine halbe Million Menschen in Indien.

Sehr betroffen hat mich ihre Erzählung von indischen Bauern gemacht, die sich bei multinationalen Konzernen hoch verschuldet haben, so dass sie ihr Land verloren haben. Es sind seit 1996 inzwischen 400.000 Bauern, die vor lauter Verzweiflung Selbstmord begangen haben, indem sie z.B. eine Flasche Pestizide tranken.

Sie erzählte von unzähligen Bauern, die ihre Baumwollfelder mit Pestiziden besprühen und wenn diese bemerken, dass sie unheilbar krank sind, einen bestimmten Zug nehmen, den die Bewohner den „Krebs Zug“ nennen, da er in die Stadt fährt, wo ein Hospital kostenlos diese Bauern behandelt.

Vandana Shiva möchte mit ihrem motivierenden Projekt „Navdanya“ zum zivilen Ungehorsam auffordern: Ungehorsam gegen die Ausbeutung der Natur durch multinationale Konzerne. Ungehorsam gegen die Feinde der Demokratie, Ungehorsam gegen den globalen Kapitalismus. Seit Jahrzehnten setzt sich die Trägerin des alternativen Nobelpreises im gewaltfreien Widerstand für Ernährungssouveränität und nachhaltige Landwirtschaft ein.

„Wir müssen den Menschen klarmachen, dass die Pestizide die Bienen und Schmetterlinge umbringen, auch Bauern und Verbraucher krank machen. Durch diese Krankheiten entstehen Kosten, die wir als Gesellschaft tragen müssen. Wenn wir das verstanden haben, wird uns klar, dass wir uns eine chemische Landwirtschaft nicht mehr erlauben können.“

Sie motivierte die Zuhörer Biolandbau zu unterstützen und am Besten im eigenen Ort anzufangen, denn wir könnten nicht erwarten, dass die Politik hier den ersten Schritt macht.

Sie schloss mit den Worten ab:

„Wer mit dem Finger auf andere zeigt, dem fehlen die Hände zum Anpacken.“

Wir waren beeindruckt von Dr. Vandana Shiva und betroffen von ihren Erzählungen.

Auch Fragen stellen sich uns: Wie sieht es hier vor Ort aus? Wie sieht die Wirklichkeit unserer Bauern aus? Wie hoch sind die chemischen Mengen, die bei uns zum Einsatz kommen? Was kann eine Öko-Modellregion Südhessen leisten? Was die Solidarische Landwirtschaft? Was können wir Konsumenten und Verbraucher leisten?

So fuhren wir zurück nach Roßdorf.

Kathrin Larivière

MODENSCHAU bei der KUNSTNACHT 2019 in Rossdorf

Herzlichen Dank an „KUNST VON UNS“ und die GEMEINDE ROSSDORF.

Ich freue mich sehr, über die Gelegenheit meine Ideen hier präsentieren zu können und sage jetzt schon mal „DANKE“.

Es erwartet Sie eine etwas andere MODENSCHAU.
Meine Kreationen sind überwiegend aus wieder verwertbarem PLASTIK hergestellt.

Seit ca. 40 Jahren begleitet mich die Schneiderei mit den unterschiedlichsten Aufgabenbereichen wie ein roter FADEN.

In einer PHASE der RUHE und STILLE wurde ich auf „KUNST VON UNS“ aufmerksam.

In der letzten KUNSTNACHT entdeckte ich diesen LAUFSTEG.

Manch einer fragt sich, woher die Idee kam, aus VERPACKUNGSMATERIALIEN Kleider zu machen.

In unserer schnelllebigen ZEIT suche ich nach SINN & SORGFALT.

Aber auch das Thema NACHHALTIGKEIT, NATÜRLICHKEIT und RECYCLING möchte ich mit meiner TRADITIONELLEN HANDWERKSKUNST präsentieren.
Es ist mir einfach wichtig, die Auseinandersetzung mit VERPACKUNGSMATERIALIEN – PLASTIK nach AUßEN zu bringen und sichtbar zu machen.

Ich möchte auf die UMWELTPROBLEMATIK mit etwas SCHÖNEM, mit dem was ich kann, mit meiner LEIDENSCHAFT aufmerksam machen.

Sind die Kleider also schön aber tragbar?

Und ist die UMWELTVERSCHMUTZUNG somit tragbar?

Zu den Big-Four, den traditionellen 4 wichtigsten Modezentren der Welt, in denen Mode abgehalten werden zählen PARIS, MAILAND, LONDON, NEW-YORK und ROßDORF.

Nette MODELLS stellen Ihnen nun auf dem Laufsteg meine KREATIONEN vor.

Hannah, Lotte, Nathalie, Yeda, Monika, Gloria, Inka, Laetitia, Ute, Eva, Berit mit Uli.

Vielen Dank für das Schauen und noch eine schöne „KUNSTNACHT“ wünsche Ich Ihnen.

Bärbel Altmann Schneidermeisterin & Direktrice

Roßdorf stri(c)kt gegen Gewalt und häckelt für Nachhaltigkeit

Auch Rößdörfer Bürgerinnen und Bürger haben jetzt die Gelegenheit, sich an der erfolgreichen Aktion zu beteiligen, die Städte in ganz Deutschland bereits initiiert haben. Es geht dabei darum, mit selbst Selbstgestricktem die Aufmerksamkeit auf die Gewalt gegen Kinder und Frauen. Und gehäkelt wird, um etwas zur Nachhaltigkeit beizutragen. So entstehen Kissen, selbstgehäkelte Putztücher, Einkaufsnetze und andere nützliche Dinge für den Alltag.

Die Mitmachaktion startete ursprünglich in Italien und hat in Deutschland mittlerweile etliche Nachahmer motiviert, bei der Aktion mitzumachen. Jede dritte Frau erlebt in ihrem Leben körperliche, jede siebte sexuelle Gewalt. Laut Bundeskriminalstatistik waren im Jahr 2017 in Deutschland 138.893 Menschen von schweren Straftaten innerhalb einer Partnerschaft betroffen, 82,1 % davon waren Frauen. Hinzu kommen all die Fälle, die vom Bundeskriminalamt gar nicht erfasst werden. Gewalt gegen Frauen geschieht oft im Verborgenen. Für die Betroffenen ist es eine große Herausforderung, sich aus einer Gewaltbeziehung zu lösen oder anderen ihre erlittenen sexuellen Übergriffe mitzuteilen.

Laut Kinderschutzbund und dem Bundeskriminalamt waren 2018

14.606 Kinder Opfer von sexueller Gewalt und 4.247 von Kindesmisshandlungen. Die Zahl ist zum Vorjahr um 6 % gestiegen. Und die Dunkelziffer liegt ziemlich hoch.

Wir, das Ehrenamtsbüro Roßdorf und der Strickkreis möchten andere einladen, mitzumachen. Wer Lust hat, für einen guten Zweck in einer lustigen Runde gemeinsam zu stricken oder zu häkeln ist herzlich willkommen. Wir treffen uns immer dienstags von 14.00 bis 17.00 Uhr im Bürgerzentrum „Neue Schule“ in Roßdorf. Das erste Mal am 15.10.2019. Die Aktion endet am 21.12.2019 (14.00 bis 18.00 Uhr) mit dem Verkauf der Handarbeiten im Historischen Rathaus. Der Erlös kommt dem Verein „Frauen helfen Frauen Darmstadt-Dieburg e. V.“ zugute. Der Verein ist Träger der Fachberatungsstelle für Frauen in Dieburg (Telefon 06071/25666) und des anonymen Frauenschutzhauses im Landkreis. Wir hoffen, dass viele mitmachen!

HdH Ehrenamtsbüro Roßdorf
Historisches Rathaus
Erbacher Straße 1
64380 Roßdorf

Telefon 06154-5758689

Mail info@hdh.rossdorf.de

Bei Nachfragen:
Renate Kessler, Telefon 06151-5015710

Unser diesjähriges Begegnungsfest
im Elisabeth-Haus

Roßdorf ist bunt, engagiert und fröhlich!

Was macht ein tolles Fest aus? Leckeres Essen und Trinken, Spielen, Lachen, Tanzen und Singen… springende Kinder und Menschen im Gespräch: BEGEGNUNG eben und zusammen feiern! Genau das erlebten die rund 80 Gäste und Engagierten beim diesjährigen Begegnungsfest des Asylkreis Roßdorf-Gundernhausen am 7. September 2019. Erstmals im Elisabethhaus bot das Haus der Evang. Kirche den idealen Raum, trotz wechselhaftem Wetter. Für ein üppiges internationales Buffet mit Spezialitäten aus Somalia, Eritrea und Syrien sorgte eine engagierte Kochgruppe seit dem Vortag. Die schwungvolle Trommelgruppe I NIMBARA sowie Chris Jeffries mit Akkordeon, Gitarre und Gesang brachten den gut besetzten Saal in Schwung. Tanz und gemeinsames Spiel setzten nicht nur die vielen Kinder in Bewegung.

Wer sich in die zauberhaft bunten Fotos der Ausstellung vom „Tupfeltag“ vertiefte, konnte sich von der (Farben-)Freude der Bilder berühren lassen. Unter dem Motto „wir sind nicht weiß, wir sind nicht schwarz, wir sind bunt und einzigartig“ hatten Frauen ihre Körper bemalt und professionelle, großformatige Fotos gemacht, die im großen Saal über den Besucherköpfen hingen.

Die Poster der Aktion „Gesicht zeigen gegen Rassismus“ luden zur Besinnung ein, warum er/sie sich für ein „buntes Roßdorf“ engagiert. Die Anwesenden waren eingeladen, sich mit einem persönlichen Statement und zu beteiligen. So entstanden 15 weitere Porträts aus unserer Gemeinde.

Pfarrer Seeger, Bürgermeisterin Sprößler dankten mit ermutigenden und anerkennenden Worten allen Unterstützer*innen und Engagierten des Festes für ihre Zusammenarbeit und ihre vielfältigen Beiträge zu einem rundum gelungenen Fest. Diese wiederum bedankten sich beim Friedenskreis der Ev. Kirchengemeinde für eine Spende zur Weiterarbeit.

Susanne Felger, Asylkreis Roßdorf-Gundernhausen

© Fotos: Engelbert Jennewein/Ute Storch

Die Wanderung fand am 3. August um 14 Uhr an der Ostseite des Roßbergs statt und war mit mehr als zwanzig Teilnehmern gut besucht.

Weil die Wanderung auch im Echo angekündigt worden war, kam sogar ein achtzigjähriger Herr aus Darmstadt mit dem Fahrrad extra nach Roßdorf. Außerdem war auch eine dreiköpfige Familie aus der Schweiz mit Roßdorf-finnischen Wurzeln dabei. Es waren alle Altersgruppen vertreten.

Wir hatten Glück mit dem Wetter, morgens hatte es noch kräftig geregnet. Während der 2 1/2 stündigen Wanderung schien aber glücklicherweise die Sonne, so dass wir allerhand Insekten und andere Tiere zu Gesicht bekamen.

Herr Kroh hat die Wanderung als erste Insektenwanderung der Vogelschutzgruppe eröffnet und auch immer wieder Interessantes zu dem von der Vogelschutzgruppe verwalteten Gelände gesagt.

Unter anderem wird die Fläche von vier Eseln des Landwirts Stürz bewirtschaftet, den besten Mitarbeitern, wie Herr Kroh betonte, die uns auch immer wieder mit ihrer Anwesenheit erfreuten und uns hin und wieder von hinten angestupst haben.

Wir haben nach einer allgemeinen Einführung über Insekten Stationen an Wiesenrändern mit Schwebfliegen, Heuwiesen mit unzähligen Grashüpfern, Blumenwiesen mit einer Reihe verschiedener Insekten und zum Schluss an einer Abbruchkante mit einem Insektenhotel und einigen Bienenbrutröhren gemacht, bei denen es immer etwas zu gucken und zu den verschiedene Insektengruppen zu erzählen gab.

Das Interesse war so groß, dass Herr Kroh am Ende angedeutet hat, dass es im nächsten Jahr (vielleicht im Juni) wieder eine Wanderung z. B. auf den Flächen der Vogelschutzgruppe am Rehberg geben kann.

© Fotos und Text: Dirk Marquardt

Offener nachhaltiger Hof

Diese Aktion ist eine Möglichkeit sich mit dem Thema Nachhaltigkeit im Ort zu präsentieren und Menschen  kreativ und spielerisch zu erreichen. Es braucht eine gute Gruppe, Ideen, einen guten Ort und den richtigen Zeitpunkt.

Danke an alle!!!!

© Fotos: Ute Storch

Foto: ©Pixabay

Foto: ©Ute Storch

Samenbomben selber machen

Der Begriff Samenbombe oder auch Seed Bomb kommt eigentlich aus dem Bereich des Guerilla Gardenings. So bezeichnet man das Gärtnern und Kultivieren von Land, das nicht Eigentum des Gärtners ist.

Du kannst sie selbst machen oder fertig kaufen: Mit ihnen lassen sich brachliegende Flächen im öffentlichen Raum wie Verkehrsinseln, Grünstreifen oder verlassene Grundstücke, die nur schwer zugänglich sind, einfach begrünen.

Stimme dich mit deiner Gemeinde ab, hier wirst du sicher ein offenes Ohr und Tipps für geeignete Flächen finden.

Achtung: Vor dem Gesetz ist das Bepflanzen von öffentlichem Raum Sachbeschädigung. Ebenso ist die Aussaat auf Privatgrundstücken oder brachliegenden Grundstücken verboten. Eine strafrechtliche Verfolgung ist aber trotzdem sehr unwahrscheinlich und eher selten zu erwarten.

Erfunden hat die Samenbombe ein japanischer Reisbauer namens Masanobu Fukuoka, ein Verfechter der naturnahen Landwirtschaft. Er nutzte nach dem zweiten Weltkrieg seine nendo dango (Samenkugeln) vor allem zur Aussaat von Reis und Gerste. Besucher, die in den 70er Jahren auf seinen Hof kamen, brachten die Idee der Samenboden dann mit in den Westen – und trugen sie damit in die ganze Welt. Zum ersten Mal zum Einsatz kamen sie dann ebenfalls gleich in den 70ern, als amerikanische Guerilla-Gärtner begannen, New York damit zu begrünen. Sie gaben den Samenbomben auch ihren noch heute gebräuchlichen Namen.

Werfen, wässern, wachsen! Mehr steckt im Grunde nicht dahinter. Die beste Zeit, um Samenbomben “hochgehen” zu lassen, ist im Frühjahr, idealerweise kurz bevor Regen einsetzt. Eine Samenbombe besteht im Grunde aus Erde, Wasser und Samen. Viele geben noch etwas Ton (Tonpulver, Tonerde) dazu, das die Kugel besser in Form hält und das Saatgut vor Tieren wie Vögeln oder Insekten sowie widriger Witterung schützt.
Bei geeigneter Witterung beginnt die Saatbombe zu keimen

Welches Saatgut für Samenbomben?

Wenn du Samenbomben selber machen möchtest, solltest du zum Saatgut von heimischen Pflanzen greifen. Nicht heimische Pflanzen können zu einem Problem werden, da sie hierzulande keine natürliche Konkurrenz haben und so unkontrolliert wuchern. Sie bringen das ökologische Gleichgewicht durcheinander. Berühmtestes Beispiel für solche eine sogenannte invasive Art ist der Riesen-Bärenklau, auch Herkulesstaude genannt. Achte darauf, nur unbehandeltes Saatgut zu verwenden und Pflanzen auszuwählen, die auch mit dem Stadtklima zurechtkommen. Ringelblumen, Lavendel, Tagetes oder Kornblumen haben sich ebenso wie Sonnenhut und Malve bewährt. Wildblumenmischungen locken besonders Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an, kommen also gleichzeitig den Tieren zugute.

Kräuter und verschiedene Gemüsesorten können ebenfalls per Samenbombe ausgepflanzt werden. Rauke, Kapuzinerkresse, Schnittlauch oder auch Radieschen lassen sich bestens per Samenbombe verbreiten und gedeihen, sofern sie genügend Wasser bekommen, auch in der Stadt ohne großes Zutun.

Für schattige Standorte empfehlen wir Pflanzen wie Storchschnabel oder Borretsch. Mit wenig Wasser kommen Wildgräser, Thymian oder Klatschmohn sehr gut zurecht.

Das Saatgut in der Samenbombe sollte auf die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten abgestimmt sein.

Samenbomben selber machen: So geht’s

Du kannst Samenbomben  auch ganz einfach selber machen. Pi mal Daumen benötigst du für einen Quadratmeter 10 Samenbomben. Hier die Anleitung:

Zutaten:

  • 5 Handvoll Tonpulver (optional)
  • 5 Handvoll Erde (normale Pflanzenerde, gerne auch mit Kompost vermischt)
  • 1 Handvoll Samen
  • Wasser

Als erstes wird die Erde fein gesiebt. Dann vermischet du die Erde mit den Samen und dem Tonpulver in einer großen Schüssel gut miteinander. Gib tröpfchenweise Wasser zu (nicht zu viel!) und knete die Mischung solange, bis ein gleichmäßiger “Teig” entsteht. Forme daraus anschließend etwa walnussgroße Kugeln und lasse diese an einem nicht zu warmen und gut durchlüfteten Ort trocknen. Das dauert in der Regel etwa zwei Tage. Wem das zu lange dauert, der kann die Samenbomben auch im Backofen bei niedriger Temperatur backen. Du kannst die Samenbomben anschließend sofort werfen oder sie an einem kühlen und trockenen Ort bis zu zwei Jahre aufbewahren.

Müll, Müll und nochmals Müll

Ende März waren wir mit unserer Klasse 3d aus der Rehbergschule im Wald und haben Bäume gepflanzt mit Förster Menzel. Wir wollten etwas für die Umwelt und gegen den Klimawandel unternehmen.

Auf dem Rückweg von der Kubig standen wir auf der Brücke über der B 26 und haben den Autos und LKWs gewunken. Danach sind wir mit unserer Klasse an den Kubiggrillplatz gegangen, dort wollten wir eigentlich spielen. Doch auf dem Weg dorthin haben wir in einer Minischlucht, da wo früher eine Eisenbahn fuhr, Müll gesehen und ihn eingesammelt. Manche Kinder sind vor lauter Müll sammeln gar nicht mehr zum Spielen gekommen. Ein paar Jungs haben ein Tipi gebaut. Später sind alle wieder in die Schule gelaufen und auf dem Weg haben wir den gesammelten Müll entsorgt. Es waren VIER Müllsäcke! Das war sehr erschreckend!

Wir würden uns freuen, wenn sich mehr Menschen um die Umwelt kümmern, indem sie ihren Müll in den Mülleimer werfen oder erst gar nicht so viel Müll produzieren.

Hannah, Maja, Olivia, Felix, Jona und Lucas (Rehbergschule Roßdorf)

Herzlichen DANK an euch!

Nicht nur Kinder der Rehbergschule, auch die Kleinen aus den Kindergärten sammeln schon mit und möchten mithelfen.

Wenn ihr eine Aktion zeigen wollt, dann meldet euch gerne!

Wir wollen mit dem Insektensommer die artenreichste Tiergruppe unseres Ökosystems in den Mittelpunkt stellen, die nicht nur für uns Menschen enorm wichtig ist.

Fast 90 Prozent aller Wild- und Kulturpflanzen weltweit sind auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen. Insekten bestäuben nicht nur Pflanzen, sie sind auch Nahrung für Vögel, Fledermäuse, Eidechsen und Frösche. Alle können mitmachen und für die Artenvielfalt zählen, denn in Deutschland gibt es nach Schätzungen 33.000 Insektenarten. Über die meisten liegen noch keine Daten vor.

Auf 16 Insekten soll besonders Wert gelegt werden

Der optimale Tag, um viele Insekten zu sehen, ist ein sonniger, warmer, trockener und windstiller Tag. Notieren sie alle Insekten, die sie innerhalb einer Stunde an Ihrem Beobachtungsplatz entdecken können – schauen Sie ruhig einmal in die Blumentöpfe, an Bäumen oder unter Steinen nach. Insekten leben und lieben ihren Mikrokosmos, auch wenn Fluginsekten weite Strecken zurücklegen können. Egal ob Blattlaus, Fliege oder Schmetterling – jedes Insekt soll gemeldet werden. Mit Blick auf die Vergleichbarkeit der jährlichen Beobachtungen soll dabei auf 16 in Deutschland häufig vorkommende Arten besonders geachtet werden.

  • Darunter sind vier Tagfalter (Admiral, Tagpfauenauge, Schwalbenschwanz, Kleiner Fuchs),
  • drei Wildbienen (Ackerhummel, Steinhummel, Holzbiene),
  • zwei Käfer (Asiatischer Marienkäfer, Sieben-Punkt-Marienkäfer)
  • zwei Wanzen (Lederwanze, Streifenwanze),
  • die Hainschwebfliege,
  • die Florfliege,
  • die Blutzikade und die
  • Blaugrüne Mosaikjungfer als Libellenart sowie
  • das Grüne Heupferd als Laubschrecke.

Sie finden Insekten in direkter Nähe: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Einzige Vorgabe: Das Beobachtungsgebiet soll nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Gezählt wird eine Stunde lang. Die Sichtungen melden kann man unter www.insektensommer.de oder direkt von unterwegs per Smartphone über die NABU-App „Insektenwelt“.

Bild: © Kleine Raupe Nimmersatt, Eric Carle

Biodiversität zuhause

Unsere Imker sind gerne bereit Tüten mit Blumensamen zu empfehlen und zu besorgen. Diese  Mischungen von Wildblumen sind speziell für die Bedürfnisse von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen ausgelegt.

Kontakt: Hans König hansjuergenkoenig@gmx.de

Aktion: Ich bring's mit

Bringe deine Behälter zum Einkaufen mit!

Aktion: Kauf' im Ort

Nutze das Angebot im Ort!

Plogging ist eine Kombination aus Joggen und dem schwedischen Wort „plocka upp“, was abholen bedeutet. In diesem Fall also „Müll abholen“. Der schwedische Umweltaktivist Erik Ahlström hat die Laufbewegung mit ins Leben gerufen. Er gründete gemeinsam mit Freunden und Freundinnen die Plattform „Plogga“ zum mitmachen. Inzwischen gibt es Plogging-Gruppen in Europa, Amerika und Asien. Läufer und Läuferinnen tragen Müllbeutel bei sich und stoppen auf ihrer Strecke um Müll aufzusammeln. Auch Wandergruppen und Wassersportler beteiligen sich am Müll einsammeln. Sie können ebenso Müll überall, wo Sie ihn finden, aufheben und entsorgen – egal ob Sie in der Stadt, auf dem Land oder in Strandnähe wohnen. (Foto: fotolia©)

Willst du einen eigenen kleinen Kompost? Hast aber keinen Garten! Dann könnte dir die Idee der Wurmkiste gefallen. Pflanzliche Küchenabfälle werden hier gesammelt und deine fleißigen Haustiere verwandeln die Abfälle in einigen Monten zu duftiger Erde und flüssigem Dünger.

Ich informiere dich!

wurmwelten.de

wurmkiste.at

(Foto: Storch)

Hochbeete sind Gartenbeete, die nicht ebenerdig angelegt sind, sondern sich über das übliche Beetniveau hinaus erheben. Die Vorteile von Hochbeeten sind die Unabhängigkeit von zu steinigem, von Gehölzen durchwurzeltem, chemisch belasteten oder auf andere Weise für Kulturpflanzen ungeeignetem Boden. Auch hartnäckige Wurzelunkräuter, Wühlmäuse und Schnecken können aus Hochbeeten ausgesperrt werden. Und bei geeigneter Höhe zum Sitzen oder Stehen können die Pflanzen bequem gepflegt werden, das Bücken fällt weg und nur wenige Handgeräte sind dafür nötig. Ich habe gerade Feldsalat im Beet.
Hochbeetideen vom NABU

(Foto: Storch)

Hast du es manchmal satt nur negative Nachrichten über die Umwelt, das Klima oder unser Zusammenleben zu hören.

Dann kannst du dich hier inspirieren und erfahren, das es viele posotive Menschen, Erfahrungen, Aktionen und Ideen gibt.

Website: Nur-positive-Nachrichten.de

Hast du eine nachhaltige Idee oder Aktion. Dann melde dich!