Aktionen

…hier findest du Aktionen, die anregen sollen, selbst aktiv zu werden. Hast du eine Idee für deinen Garten, deine Nachbarschaft oder unsere Gemeinde, dann melde dich!

Unser diesjähriges Begegnungsfest
im Elisabeth-Haus

Roßdorf ist bunt, engagiert und fröhlich!

Was macht ein tolles Fest aus? Leckeres Essen und Trinken, Spielen, Lachen, Tanzen und Singen… springende Kinder und Menschen im Gespräch: BEGEGNUNG eben und zusammen feiern! Genau das erlebten die rund 80 Gäste und Engagierten beim diesjährigen Begegnungsfest des Asylkreis Roßdorf-Gundernhausen am 7. September 2019. Erstmals im Elisabethhaus bot das Haus der Evang. Kirche den idealen Raum, trotz wechselhaftem Wetter. Für ein üppiges internationales Buffet mit Spezialitäten aus Somalia, Eritrea und Syrien sorgte eine engagierte Kochgruppe seit dem Vortag. Die schwungvolle Trommelgruppe I NIMBARA sowie Chris Jeffries mit Akkordeon, Gitarre und Gesang brachten den gut besetzten Saal in Schwung. Tanz und gemeinsames Spiel setzten nicht nur die vielen Kinder in Bewegung.

Wer sich in die zauberhaft bunten Fotos der Ausstellung vom „Tupfeltag“ vertiefte, konnte sich von der (Farben-)Freude der Bilder berühren lassen. Unter dem Motto „wir sind nicht weiß, wir sind nicht schwarz, wir sind bunt und einzigartig“ hatten Frauen ihre Körper bemalt und professionelle, großformatige Fotos gemacht, die im großen Saal über den Besucherköpfen hingen.

Die Poster der Aktion „Gesicht zeigen gegen Rassismus“ luden zur Besinnung ein, warum er/sie sich für ein „buntes Roßdorf“ engagiert. Die Anwesenden waren eingeladen, sich mit einem persönlichen Statement und zu beteiligen. So entstanden 15 weitere Porträts aus unserer Gemeinde.

Pfarrer Seeger, Bürgermeisterin Sprößler dankten mit ermutigenden und anerkennenden Worten allen Unterstützer*innen und Engagierten des Festes für ihre Zusammenarbeit und ihre vielfältigen Beiträge zu einem rundum gelungenen Fest. Diese wiederum bedankten sich beim Friedenskreis der Ev. Kirchengemeinde für eine Spende zur Weiterarbeit.

Susanne Felger, Asylkreis Roßdorf-Gundernhausen

© Fotos: Engelbert Jennewein/Ute Storch

Die Wanderung fand am 3. August um 14 Uhr an der Ostseite des Roßbergs statt und war mit mehr als zwanzig Teilnehmern gut besucht.

Weil die Wanderung auch im Echo angekündigt worden war, kam sogar ein achtzigjähriger Herr aus Darmstadt mit dem Fahrrad extra nach Roßdorf. Außerdem war auch eine dreiköpfige Familie aus der Schweiz mit Roßdorf-finnischen Wurzeln dabei. Es waren alle Altersgruppen vertreten.

Wir hatten Glück mit dem Wetter, morgens hatte es noch kräftig geregnet. Während der 2 1/2 stündigen Wanderung schien aber glücklicherweise die Sonne, so dass wir allerhand Insekten und andere Tiere zu Gesicht bekamen.

Herr Kroh hat die Wanderung als erste Insektenwanderung der Vogelschutzgruppe eröffnet und auch immer wieder Interessantes zu dem von der Vogelschutzgruppe verwalteten Gelände gesagt.

Unter anderem wird die Fläche von vier Eseln des Landwirts Stürz bewirtschaftet, den besten Mitarbeitern, wie Herr Kroh betonte, die uns auch immer wieder mit ihrer Anwesenheit erfreuten und uns hin und wieder von hinten angestupst haben.

Wir haben nach einer allgemeinen Einführung über Insekten Stationen an Wiesenrändern mit Schwebfliegen, Heuwiesen mit unzähligen Grashüpfern, Blumenwiesen mit einer Reihe verschiedener Insekten und zum Schluss an einer Abbruchkante mit einem Insektenhotel und einigen Bienenbrutröhren gemacht, bei denen es immer etwas zu gucken und zu den verschiedene Insektengruppen zu erzählen gab.

Das Interesse war so groß, dass Herr Kroh am Ende angedeutet hat, dass es im nächsten Jahr (vielleicht im Juni) wieder eine Wanderung z. B. auf den Flächen der Vogelschutzgruppe am Rehberg geben kann.

© Fotos und Text: Dirk Marquardt

Offener nachhaltiger Hof

Diese Aktion ist eine Möglichkeit sich mit dem Thema Nachhaltigkeit im Ort zu präsentieren und Menschen  kreativ und spielerisch zu erreichen. Es braucht eine gute Gruppe, Ideen, einen guten Ort und den richtigen Zeitpunkt.

Danke an alle!!!!

© Fotos: Ute Storch

Foto: ©Pixabay

Foto: ©Ute Storch

Samenbomben selber machen

Der Begriff Samenbombe oder auch Seed Bomb kommt eigentlich aus dem Bereich des Guerilla Gardenings. So bezeichnet man das Gärtnern und Kultivieren von Land, das nicht Eigentum des Gärtners ist.

Du kannst sie selbst machen oder fertig kaufen: Mit ihnen lassen sich brachliegende Flächen im öffentlichen Raum wie Verkehrsinseln, Grünstreifen oder verlassene Grundstücke, die nur schwer zugänglich sind, einfach begrünen.

Stimme dich mit deiner Gemeinde ab, hier wirst du sicher ein offenes Ohr und Tipps für geeignete Flächen finden.

Achtung: Vor dem Gesetz ist das Bepflanzen von öffentlichem Raum Sachbeschädigung. Ebenso ist die Aussaat auf Privatgrundstücken oder brachliegenden Grundstücken verboten. Eine strafrechtliche Verfolgung ist aber trotzdem sehr unwahrscheinlich und eher selten zu erwarten.

Erfunden hat die Samenbombe ein japanischer Reisbauer namens Masanobu Fukuoka, ein Verfechter der naturnahen Landwirtschaft. Er nutzte nach dem zweiten Weltkrieg seine nendo dango (Samenkugeln) vor allem zur Aussaat von Reis und Gerste. Besucher, die in den 70er Jahren auf seinen Hof kamen, brachten die Idee der Samenboden dann mit in den Westen – und trugen sie damit in die ganze Welt. Zum ersten Mal zum Einsatz kamen sie dann ebenfalls gleich in den 70ern, als amerikanische Guerilla-Gärtner begannen, New York damit zu begrünen. Sie gaben den Samenbomben auch ihren noch heute gebräuchlichen Namen.

Werfen, wässern, wachsen! Mehr steckt im Grunde nicht dahinter. Die beste Zeit, um Samenbomben “hochgehen” zu lassen, ist im Frühjahr, idealerweise kurz bevor Regen einsetzt. Eine Samenbombe besteht im Grunde aus Erde, Wasser und Samen. Viele geben noch etwas Ton (Tonpulver, Tonerde) dazu, das die Kugel besser in Form hält und das Saatgut vor Tieren wie Vögeln oder Insekten sowie widriger Witterung schützt.
Bei geeigneter Witterung beginnt die Saatbombe zu keimen

Welches Saatgut für Samenbomben?

Wenn du Samenbomben selber machen möchtest, solltest du zum Saatgut von heimischen Pflanzen greifen. Nicht heimische Pflanzen können zu einem Problem werden, da sie hierzulande keine natürliche Konkurrenz haben und so unkontrolliert wuchern. Sie bringen das ökologische Gleichgewicht durcheinander. Berühmtestes Beispiel für solche eine sogenannte invasive Art ist der Riesen-Bärenklau, auch Herkulesstaude genannt. Achte darauf, nur unbehandeltes Saatgut zu verwenden und Pflanzen auszuwählen, die auch mit dem Stadtklima zurechtkommen. Ringelblumen, Lavendel, Tagetes oder Kornblumen haben sich ebenso wie Sonnenhut und Malve bewährt. Wildblumenmischungen locken besonders Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an, kommen also gleichzeitig den Tieren zugute.

Kräuter und verschiedene Gemüsesorten können ebenfalls per Samenbombe ausgepflanzt werden. Rauke, Kapuzinerkresse, Schnittlauch oder auch Radieschen lassen sich bestens per Samenbombe verbreiten und gedeihen, sofern sie genügend Wasser bekommen, auch in der Stadt ohne großes Zutun.

Für schattige Standorte empfehlen wir Pflanzen wie Storchschnabel oder Borretsch. Mit wenig Wasser kommen Wildgräser, Thymian oder Klatschmohn sehr gut zurecht.

Das Saatgut in der Samenbombe sollte auf die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten abgestimmt sein.

Samenbomben selber machen: So geht’s

Du kannst Samenbomben  auch ganz einfach selber machen. Pi mal Daumen benötigst du für einen Quadratmeter 10 Samenbomben. Hier die Anleitung:

Zutaten:

  • 5 Handvoll Tonpulver (optional)
  • 5 Handvoll Erde (normale Pflanzenerde, gerne auch mit Kompost vermischt)
  • 1 Handvoll Samen
  • Wasser

Als erstes wird die Erde fein gesiebt. Dann vermischet du die Erde mit den Samen und dem Tonpulver in einer großen Schüssel gut miteinander. Gib tröpfchenweise Wasser zu (nicht zu viel!) und knete die Mischung solange, bis ein gleichmäßiger “Teig” entsteht. Forme daraus anschließend etwa walnussgroße Kugeln und lasse diese an einem nicht zu warmen und gut durchlüfteten Ort trocknen. Das dauert in der Regel etwa zwei Tage. Wem das zu lange dauert, der kann die Samenbomben auch im Backofen bei niedriger Temperatur backen. Du kannst die Samenbomben anschließend sofort werfen oder sie an einem kühlen und trockenen Ort bis zu zwei Jahre aufbewahren.

Wir wollen mit dem Insektensommer die artenreichste Tiergruppe unseres Ökosystems in den Mittelpunkt stellen, die nicht nur für uns Menschen enorm wichtig ist.

Fast 90 Prozent aller Wild- und Kulturpflanzen weltweit sind auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen. Insekten bestäuben nicht nur Pflanzen, sie sind auch Nahrung für Vögel, Fledermäuse, Eidechsen und Frösche. Alle können mitmachen und für die Artenvielfalt zählen, denn in Deutschland gibt es nach Schätzungen 33.000 Insektenarten. Über die meisten liegen noch keine Daten vor.

Auf 16 Insekten soll besonders Wert gelegt werden

Der optimale Tag, um viele Insekten zu sehen, ist ein sonniger, warmer, trockener und windstiller Tag. Notieren sie alle Insekten, die sie innerhalb einer Stunde an Ihrem Beobachtungsplatz entdecken können – schauen Sie ruhig einmal in die Blumentöpfe, an Bäumen oder unter Steinen nach. Insekten leben und lieben ihren Mikrokosmos, auch wenn Fluginsekten weite Strecken zurücklegen können. Egal ob Blattlaus, Fliege oder Schmetterling – jedes Insekt soll gemeldet werden. Mit Blick auf die Vergleichbarkeit der jährlichen Beobachtungen soll dabei auf 16 in Deutschland häufig vorkommende Arten besonders geachtet werden.

  • Darunter sind vier Tagfalter (Admiral, Tagpfauenauge, Schwalbenschwanz, Kleiner Fuchs),
  • drei Wildbienen (Ackerhummel, Steinhummel, Holzbiene),
  • zwei Käfer (Asiatischer Marienkäfer, Sieben-Punkt-Marienkäfer)
  • zwei Wanzen (Lederwanze, Streifenwanze),
  • die Hainschwebfliege,
  • die Florfliege,
  • die Blutzikade und die
  • Blaugrüne Mosaikjungfer als Libellenart sowie
  • das Grüne Heupferd als Laubschrecke.

Sie finden Insekten in direkter Nähe: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Einzige Vorgabe: Das Beobachtungsgebiet soll nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Gezählt wird eine Stunde lang. Die Sichtungen melden kann man unter www.insektensommer.de oder direkt von unterwegs per Smartphone über die NABU-App „Insektenwelt“.

Bild: © Kleine Raupe Nimmersatt, Eric Carle

Müll, Müll und nochmals Müll

Ende März waren wir mit unserer Klasse 3d aus der Rehbergschule im Wald und haben Bäume gepflanzt mit Förster Menzel. Wir wollten etwas für die Umwelt und gegen den Klimawandel unternehmen.

Auf dem Rückweg von der Kubig standen wir auf der Brücke über der B 26 und haben den Autos und LKWs gewunken. Danach sind wir mit unserer Klasse an den Kubiggrillplatz gegangen, dort wollten wir eigentlich spielen. Doch auf dem Weg dorthin haben wir in einer Minischlucht, da wo früher eine Eisenbahn fuhr, Müll gesehen und ihn eingesammelt. Manche Kinder sind vor lauter Müll sammeln gar nicht mehr zum Spielen gekommen. Ein paar Jungs haben ein Tipi gebaut. Später sind alle wieder in die Schule gelaufen und auf dem Weg haben wir den gesammelten Müll entsorgt. Es waren VIER Müllsäcke! Das war sehr erschreckend!

Wir würden uns freuen, wenn sich mehr Menschen um die Umwelt kümmern, indem sie ihren Müll in den Mülleimer werfen oder erst gar nicht so viel Müll produzieren.

Hannah, Maja, Olivia, Felix, Jona und Lucas (Rehbergschule Roßdorf)

Herzlichen DANK an euch!

Nicht nur Kinder der Rehbergschule, auch die Kleinen aus den Kindergärten sammeln schon mit und möchten mithelfen.

Wenn ihr eine Aktion zeigen wollt, dann meldet euch gerne!

Biodiversität zuhause

Unsere Imker sind gerne bereit Tüten mit Blumensamen zu empfehlen und zu besorgen. Diese  Mischungen von Wildblumen sind speziell für die Bedürfnisse von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen ausgelegt.

Kontakt: Hans König hansjuergenkoenig@gmx.de

Aktion: Ich bring's mit

Bringe deine Behälter zum Einkaufen mit!

Aktion: Kauf' im Ort

Nutze das Angebot im Ort!

Plogging ist eine Kombination aus Joggen und dem schwedischen Wort „plocka upp“, was abholen bedeutet. In diesem Fall also „Müll abholen“. Der schwedische Umweltaktivist Erik Ahlström hat die Laufbewegung mit ins Leben gerufen. Er gründete gemeinsam mit Freunden und Freundinnen die Plattform „Plogga“ zum mitmachen. Inzwischen gibt es Plogging-Gruppen in Europa, Amerika und Asien. Läufer und Läuferinnen tragen Müllbeutel bei sich und stoppen auf ihrer Strecke um Müll aufzusammeln. Auch Wandergruppen und Wassersportler beteiligen sich am Müll einsammeln. Sie können ebenso Müll überall, wo Sie ihn finden, aufheben und entsorgen – egal ob Sie in der Stadt, auf dem Land oder in Strandnähe wohnen. (Foto: fotolia©)

Willst du einen eigenen kleinen Kompost? Hast aber keinen Garten! Dann könnte dir die Idee der Wurmkiste gefallen. Pflanzliche Küchenabfälle werden hier gesammelt und deine fleißigen Haustiere verwandeln die Abfälle in einigen Monten zu duftiger Erde und flüssigem Dünger.

Ich informiere dich!

wurmwelten.de

wurmkiste.at

(Foto: Storch)

Hochbeete sind Gartenbeete, die nicht ebenerdig angelegt sind, sondern sich über das übliche Beetniveau hinaus erheben. Die Vorteile von Hochbeeten sind die Unabhängigkeit von zu steinigem, von Gehölzen durchwurzeltem, chemisch belasteten oder auf andere Weise für Kulturpflanzen ungeeignetem Boden. Auch hartnäckige Wurzelunkräuter, Wühlmäuse und Schnecken können aus Hochbeeten ausgesperrt werden. Und bei geeigneter Höhe zum Sitzen oder Stehen können die Pflanzen bequem gepflegt werden, das Bücken fällt weg und nur wenige Handgeräte sind dafür nötig. Ich habe gerade Feldsalat im Beet.
Hochbeetideen vom NABU

(Foto: Storch)

Hast du es manchmal satt nur negative Nachrichten über die Umwelt, das Klima oder unser Zusammenleben zu hören.

Dann kannst du dich hier inspirieren und erfahren, das es viele posotive Menschen, Erfahrungen, Aktionen und Ideen gibt.

Website: Nur-positive-Nachrichten.de

Hast du eine nachhaltige Idee oder Aktion. Dann melde dich!