Im Jahr 2022 waren rund 9,4 Millionen Menschen unmittelbar von einer behandlungsbedürftigen Depression betroffen (AOK Gesundheitsatlas Deutschland, 9.10.2024). Und die Zahlen steigen. Neben den Erkrankten, die unter teilweise schweren Symptomen leiden, sind auch deren Angehörige, Kinder, Freunde sowie auch Kollegen und Kolleginnen betroffen. Laut Deutschlandbarometer 2024 macht der Anteil aller Betroffenen rund 45% an der Gesamtbevölkerung aus.
Auch volks- und betriebswirtschaftlich stellen der zunehmende Arbeitsausfall, aber auch der sog. Präsentismus ein großes Problem dar. Betroffene trotz Krankheit weiter zur Arbeit aus Angst vor Stigmatisierung und beruflichen Konsequenzen.
Am Freitag, den 14.3.2025 um 18:00 Uhr im Palmy Gundernhausen
Der Referent:
Frank Mercier ist Geschäftsführer des IT- und Managementberatungsunternehmens ewocon..
Der Arbeits- und Wirtschaftswissenschaftler ist 57 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder im Studium (20 und 24J.).
Seit über 25 Jahren berät er große Unternehmen in Deutschland zu „Digitaler Transformation“ und „Neuer Arbeitsorganisation“.
Mit Beginn diesen Jahres 2025 legt er seinen Beratungs-Schwerpunkt ausschließlich auf die Mentale Gesundheit in unserer Arbeitswelt.
2012 geriet er durch ein traumatisches Erlebnis in eine zeitweise schwere Depression. Es dauerte fast 2 Jahre, bis er mit Hilfe seiner Frau und einem Arzt in die Behandlung und Genesung kam. Seit 5 Jahren leitet er (ehrenamtlich) bei der Deutschen DepressionsLiga e.V. das Projekt der „Arbeitgeberseminare“ und berichtet dort, neben informativen Zahlen und Fakten, auch über seine persönliche Erfahrungen.














