Unsere Bauern

…hier findest du Links zu den Angeboten unserer Bauern und unserem Winzer. Eine Übersicht zeigt dir die Hofläden in der Nähe: Dazu musst du den unterstehenden Link aufrufen und die PLZ eingeben. Es sind außer unseren drei Höfen in Roßdorf und Gunderhausen noch vier in der näheren Umgebung zu finden.
Bitte ergänzen – wenn gewünscht! Melde dich!

Webseite Karlshof – Familie Dörr

Das Hofgut Oberfeld bietet ein breites Bio-Angebot und Café.
Das Hofgut Habitsheim ist ein Kleinod und hat sich wie das Oberfeld der ökologischen Landwirtschaft verschrieben.

Seit 70 Jahren betreibt Familie Edling Weinbau auf dem Roßberg in Roßdorf. Tradition und Erfahrung haben den Boden für erstklassige Weine geschaffen.

https://weingut-edling.de/de/

Das kleine aber feine Weingut organisiert regelmäßig Veranstaltungen, Weinprobiertage und hat eine gemütliche Weinstube. Man kann hier auch in einer Ferienwohnung übernachten.

Öffnungszeiten:
Weinverkauf:
Di & Fr. 15:00 – 18:00 Uhr
Sa: 9:00 – 13:00 Uhr

Winzerstube:
20. April – 9. Juni
20. September – 21. Dezember
Di, Mi und Fr ab 19 Uhr
Sa und So ab 17 Uhr
Mo und Do Ruhetag

Seit April besteht auf dem Lindenhof ein neues Solidarisches Gartenbauprojekt. (SoLaWi)

Du möchtest unverpackte Biolebensmittel. Wo soll es das geben?

SoLaWi steht für eine Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Verbrauchern. Der Gemüseanbau orientiert sich am Bedarf der Teilnehmenden, die die Abnahme garantieren und über monatliche Beiträge einen umweltgerechten und nachhaltigen Anbau ermöglichen. Auf diese weise können Verantwortung für Boden und das Risiko für die Ernte geteilt werden.

Der Lindenhof liegt idyllisch zwischen Ober-Ramstadt und Zeilhard (ca. 15 min. Radweg von Roßdorf).

Wolfgang Kreß, Eigentümer des Hofs, übernimmt den Anbau des Gemüses und folgt dabei den Prinzipien des bio-intensiven Anbaus. Diese in Deutschland noch junge Anbauweise ermöglicht mit effizienten und vor allem ressourcenschonenden ökologischen Methoden sehr hohe Erträge auf relativ kleiner Fläche.

Hier findest du das Konzept:

solidarische-landwirtschaft.org

Pflanzliche Produkte
  • Gemüse
  • Kräuter…
  • …von A wie Auberginen bis Z wie Zucchini
    In der Summe um die 50 verschiedene Kulturen
    Asia-Salat Auberginen Bohnen Blumenkohl Brokkoli Feldsalat Fenchel Frühlingszwiebel Gurken Grünkohl Kartoffeln Knollensellerie Kohlrabi Kürbis Lauch Mangold Möhren Paprika Pastinaken Radieschen Rettich Rosenkohl Rote Bete Rotkohl Salate Spinat Spitzkohl Steckrübe Tomaten Weißkohl Wirsing Zucchini Zuckererbsen Zuckerhut Zuckermais Zwiebeln Kräuter Basilikum Bohnenkraut Petersilie Pfefferminz Salbei Schnittlauch Thymian
Wirtschaftsweise
  • Dieser Betrieb wirtschaftet ökologisch.
Mitgliederbeteiligung

Neben dem Gemüsebau hat sich der Verein zum Ziel gesetzt, den Garten als attraktiven Ort des Miteinanders auszubauen. Hier kann das Wachstum der Pflanzen mitverfolgt werden, hier ist Mithilfe möglich, und auch das miteinander Feiern und voneinander lernen.

Wir nehmen neue Mitglieder auf!

Weiter Infos: jeden 5. und 20. im Monat auf dem Hof, 18.30 – 20.30 Uhr

  • Um teilzunehmen musst du Vereinsmitglied werden, Kosten 80€/Mon, oder 50% MG
  • Alle 3 Monate ist Vereinsmitgliedversammlung,
  • Du holst am Samstag deine Gemüsekiste selber ab, es gibt eine Musterkiste und eine „Kontrollwäscheleine“ wo du das Abholen deiner Kiste dokumentierst.
  • Du kannst, musst aber nicht mitarbeiten. Dieses Jahr ist sehr viel zu tun, neue Beete werden angelegt (30 m lang, 75 cm breit, 45 cm Laufweg)
  • Es werden Veranstaltungen vom Verein angeboten
  • Es gibt wöchentlich eine Vereinsmitteilung per E-Mail: Was ist aktuell in der Kiste, Samstag gerne Arbeitseinsätze
  • Es gibt offen „Klimagruppe“ mit Vorträgen und anschließender Diskussion

Kontakt: Wolfgang Kress, solawi-lindenhof@posteo.de, Telefon: 0171 1481 923

Lindenhof
Außerhalb 28
64372 Ober-Ramstadt

Facebook- Kontakt

Zum „Ökolandbau Modellregion Südhessen“

schließen sich drei Landkreise, der Landkreis Darmstadt-Dieburg, der Odenwaldkreis, der Kreis Groß-Gerau und die Stadt Darmstadt zusammen. Themen sind: Erzeugung und Verbrauch im Dialog, Partnerschaftliche Vermarktung, Verarbeitung 100% Bio und das große Thema Wasser/Grundwasser voranzubringen.

Eine Plattform Bio, ein runder Tisch Ökolandbau und Umstellungspilotbetriebe sollen Leuchtturmprojekte sein.

www.oekomodellregionen-hessen.de/region/sued

Öko-Region nimmt Fahrt auf

Von Reinhard Jörs
Erschienen am 20.05.2019 um 00:00 Uhr

Projektgruppen erarbeiten Ziele für Grundwasser, Vermarktung, Gastronomie, Ackerbau und Sonderkulturen

DARMSTADT-DIEBURG – Hier Klimawandel, Artensterben und belastete Böden, dort viele konventionell arbeitende Bauernhöfe unter wachsendem wirtschaftlichem Druck: 150 Akteure drängen darauf, dass die neue „Öko Modellregion Südhessen“ nun möglichst rasch erste Ergebnisse liefert.
Nach dem Auftakttreffen Ende März in Reichelsheim (Odenwaldkreis) haben sich so gut wie alle Projektgruppen erstmals getroffen. Doch konkrete Ergebnisse liegen noch nicht vor. Immer noch wird vorbereitet, geplant, vernetzt, organisiert.
 
„Ich bin Praktiker“, sagt Bio-Traubenwinzer Holger Schütz aus Groß-Umstadt. Er ist gleich in zwei Projektgruppen aktiv, „und von mir aus könnte es schneller um konkrete Projekte gehen“. Nicht verzetteln, „lieber ein zwei Ziele in jeder Projektgruppe direkt angehen, um so auch bald erste Erfolge in der Öffentlichkeit vorweisen zu können“.
 
Neue Wirtschaftskreisläufe könnten entstehen
Beispiel: Hilfreich wäre es, wenn sich Odenwälder Bio-Kartoffeln und Bio-Fleisch auch auf entsprechend gekennzeichneten Speisekarten der Gastronomie wiederfänden, ebenso in regionalen Supermärkten. Dann könnten Kunden gezielt dort zugreifen – ein regionaler Profit und Wirtschaftskreislauf.
„So können neue regionale Wertschöpfungsketten für biologisch erzeugte Produkte entstehen“, verdeutlicht Christel Fleischmann, grüner Vize-Landrat Darmstadt-Dieburgs. Dass das mehr als reines Wunschdenken ist, angesichts eines fast boomenden Bio-Markts, belegt beispielsweise das Engagement von „Alnatura“ in Projektgruppen. Weitere finanzstarke Akteure sind mit im Boot, haben Interesse an mehr Öko, wie die großen Trinkwasserversorger in der Region. Eingebunden sind aber auch konventionell arbeitende Bauernhöfe, von denen einige aktuell ein Umsteigen auf bio erwägen.
 
„Da gibt es ja durchaus unterschiedliche Interessen innerhalb der Projektgruppen“, sagt der Vize-Landrat. „Die Ziele werden wir nicht vorgeben, die sollen die Gruppen nun selbst erarbeiten, und das dauert nun mal; ich will da keine Eile reinbringen.“
Erste Stichworte zeigen aber immerhin, wo die Reise hingeht: Erzeuger und Verbraucher im besseren Dialog, Organisation eines Forums für Bauern, die auf bio umstellen wollen. Bio-Pilotbetriebe für Sonderkulturen und Gemüseanbau. Ressourcenschonender Anbau, Aufbau einer Nährstoffbörse, um viehhaltende und reine Ackerbaubetriebe zu verbinden und damit regionale Nährstoff-Kreisläufe zu bilden.
Zudem soll eine „Plattform Bio“ erstellt werden, in der alle Informationen sowie Ansprechpartner zur Öko-Modellregion zu finden sind. Denn Ziel ist, im laufenden Prozess immer neue Akteure zu gewinnen, über die Landwirtschaft hinaus.
Das vom Land initiierte Projekt wird von dort mit 75 000 Euro pro Jahr bezuschusst, zunächst nur zwei Jahre lang, mit der Option einer Verlängerung. Das Geld reicht im Wesentlichen nur, um zwei hauptamtliche Projektkoordinatoren auf 1,5 Stellen zu bezahlen; eine Bürokraft finanzieren die beteiligten Kreise.
Alle anderen Akteure arbeiten ehrenamtlich an der Öko-Region, oft verknüpft mit eigenem Interesse am Erfolg. Im Sommer sollen erste konkrete Schritte dorthin erkennbar sein.