Feste feiern

…ohne Müll. Ist das möglich, teuer oder zu kompliziert? Hier kommen einige Tipps. Wenn du weitere Ideen oder Anregungen hast, melde dich.

Rund ums Jahr gibt es Feste. Sie sind wichtige Rituale, die uns den Jahreskreis spüren lassen und uns zusammenführen. Es sind Geburtstage, kirchliche Feste oder gesellschaftliche Feiertage. Wir bereiten vor, wollen verwöhnen und anderen und uns selbst Gutes tun. Schön wäre es, wenn diese Tage auch ein Fest für unsere Umwelt wären.

Luftballons im Wald zwischen Roßdorf und Darmstadt – Fest vorbei! Soll die Natur es entsorgen? Dauer: Jahrzehnte

Allgemeine Tipps

Egal ob Geburtstagsfeiern, Hochzeitsfeiern, Familienfeiern oder Gemeindefeste, sie können die Anlässe ökologischer ausrichten. Vor allem bei größeren Festen wird im Vorfeld gut überlegt und geplant z.B. wieviele Personen, welche Speisen und Getränke, welche Dekoration und vieles mehr. Bei nachhaltigen Festen werden kein Feuerwerk und keine aufwändigen Dekorationen eingesetzt. Die nachhaltigere Alternative wäre eine Dekoration z.B. mit Naturmaterialien.

Auch der Veranstaltungsort, welcher öffentlich erreichbar sein sollte, spielt eine Rolle. Ist das nicht der Fall, empfiehlt es sich schon in der Einladung auf mögliche Fahrgemeinschaften aufmerksam zu machen oder Shuttledienste zu organisieren.

Aus Sicht der Umwelt ist es besser, saisonale und regionale Produkte aus biologischer Herkunft beim Speisenangebot zu berücksichtigen.

Wird zu Hause gefeiert, ist das relativ einfach möglich. Bei größeren Feiern mit Catering könnest du bei der Speisenauswahl und Bestellung deine Wünsche absprechen. So profitieren auch regionale Gastronomiebetriebe und Cateringanbieter, denn die Wertschöpfung bleibt überwiegend in der Region.

Getränke am besten in größeren Mehrweggebinden kaufen und keine Alu Dosen nehmen. Kleine Portionspackungen als Beigabe wie z.B. Ketchup oder Zucker nicht verwenden. Bevorzuge regionale, selbst gemachte Obst- und Gemüsesäfte.

Bei Produkten wie z.B. Kaffee, die regional nicht erhältlich sind, Kaffee aus fairem Handel und am besten aus biologischem Anbau bevorzugen.

Verwende Mehrweggeschirr und versuche generell so wenig Abfall, wie möglich zu verursachen. Wenn du kleine Häppchen und Fingerfoods anbietest, kann auf Besteck und zusätzliche Teller pro Person ganz verzichtet werden.

Einweg-Kunststoffbecher, -geschirr und –besteck möglichst nicht verwenden. Auch für die Gäste ist es angenehmer, aus einem Glas zu trinken und mit robustem Besteck(normales Küchenbesteck) zu essen.

Die eigene Gartenparty, das nächste Geburtstagsfest oder das große Fest in der Gemeinde kann mit ein paar Veränderungen und guter Planung eine nachhaltige Veranstaltung werden.

So hinterlässt das Fest nicht nur bei den Gästen ein schönes Gefühl, sondern ist ein Beitrag zum aktiven Umweltschutz. Feiern soll Spaß machen und im positiven Sinne weite Kreise ziehen.

Jetzt kommt Ostern!

Nachhaltiger Osterbeitrag auf dieser Webseite mit Tipps und Anregungen: Zum Beitrag

 

Ostern ist wie dafür gemacht, die Natur zu feiern. Hast du Bastelideen zum Osterfest, dann mach ein Foto und sende es an: info@nachhaltig-zusammen-leben.de.

Hier eine Webseite von Sonnentor die viele Ideen zum Osterfest hat:

Sonnentor

Jetzt kommt Muttertag!

Nachhaltiger Muttertagsbeitrag auf dieser Webseite mit Tipps und Anregungen: Zum Beitrag

 

Hast du Ideen oder Anregungen zum Muttertag, dann mach ein Foto und sende es an: info@nachhaltig-zusammen-leben.de.